Wir möchten wir das Projekt in Form einer Genossenschaft angehen. Warum eigentlich eine Genossenschaft?
Ganz einfach: Weil wir dieses Projekt nicht für wenige Investoren, sondern gemeinsam mit den Menschen dieser Stadt verwirklichen wollen. Mit einer Genossenschaft kann man sich nicht einfach nur finanziell beteiligen — man wird Teil des Projekts. Wer Genossenschaftsanteile zeichnet, wird Mitglied und damit Mit-Eigentümer eines ganz besonderen Stücks Dieburger Geschichte.
Und das Entscheidende: In einer Genossenschaft zählt nicht die Größe des Geldbeutels. Es gilt nicht: Wer am meisten investiert, bestimmt am meisten. Sondern: Ein Mitglied, eine Stimme.
Das heißt: Die Genossinnen und Genossen können mitreden, mitentscheiden und die Entwicklung dieses Projekts aktiv mitgestalten. Denn uns geht es nicht darum, ein Gebäude einfach irgendwie zu verkaufen oder einem Einzelnen zu überlassen. Uns geht es darum, gemeinsam etwas Bleibendes für Dieburg zu schaffen — einen Ort für Kultur, Arbeiten, Gastronomie und neue Ideen.
Wer sich beteiligt, investiert deshalb nicht nur in Steine und Mauern. Er investiert in die Zukunft unserer Stadt.
Oder anders gesagt: Das Alte Amtsgericht soll nicht irgendwem gehören. Es soll ein Stück Dieburg in Bürgerhand werden.
Eine Genossenschaft ist keine unkontrollierte Sammelbüchse. Bereits vor der Gründung wird das Vorhaben durch einen unabhängigen Genossenschaftsverband auf wirtschaftliche Tragfähigkeit geprüft. Auch nach der Gründung unterliegt die Genossenschaft regelmäßigen Pflichtprüfungen. Dazu kommen Kontrolle durch den Vorstand, den Aufsichtsrat und die Mitglieder selbst.
Wer sich beteiligt, gibt sein Geld nicht aus der Hand, sondern beteiligt sich an einer streng geregelten und transparent kontrollierten Unternehmensform.
Im aktuellen Status haben wir dem Eigentümer dem Land Hessen nachzuweisen, dass eine relevante Menge Bürger bereit sind sich an der Genossenschaft und damit an dem Projekt zum Erhalt und zur Nutzung des alten Amtsgerichtes zu beteiligen.
Diese Absicht sich zu beteiligen und den Nachweis, dass viele Bürger hinter dem Projekt stehen,, möchten wir dem Land Hessen mit gezeichneten Absichtserklärungen nachweisen.
Diese Absichtserklärungen sind aktuell noch unverbindlich.
Erst mit Zusage des Landes zu unseren zu erstellenden Konzepten (Finanzierungskonzept, Nutzungskonzept, Renovierungskonzept) ab Februar 2027 und nach der Gründung der Genossenschaft werden sie verbindlich.
Zeichnet Anteile, werdet Teil der Genossenschaft und dokumentiert so Eure Zugehörigkeit zu diesem tollen Projekt.